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Man sagt ja immer: „Reisen erweitert den Horizont.“
Bei mir hat es zuerst einmal meine Geduld erweitert – und meine Fähigkeit, über mich selbst zu lachen.
In meinen ersten Jahren in Südostasien habe ich so ziemlich jeden Anfängerfehler gemacht, den man machen kann.
Damit du es leichter hast, hier ein paar meiner besten „Katastrophen-Momente“ – inklusive Tipps, wie du sie vermeiden kannst.
Ich buchte ein Zimmer, das laut Beschreibung „ruhig und modern“ war.
Was ich bekam?
Eine Klimaanlage, die klang, als würde ein Motorrad im Zimmer starten.
Ich lag im Bett und dachte:
„Wenn ich hier länger bleibe, brauche ich einen Pilotenschein.“
Lektion:
Nie sofort monatsweise mieten, nur weil die Bilder gut aussehen.
Erst 2–3 Nächte testen, dann entscheiden.
Hier hilft der Miet-Wohnungs-Check
Um 4:30 Uhr.
Ein Hahn. Direkt unter meinem Fenster. Volle Lautstärke.
Ich dachte, jemand hätte einen Wecker auf „Naturkatastrophe“ gestellt.
Es war kein Wecker – es war ein sehr motivierter Hahn.
Und er hatte Freunde.
Lektion:
„Ruhige Lage“ heißt in Südostasien oft nur: keine Bar in der Nähe.
Tiere und Nachbarn sind ein eigenes Kapitel.
Ich gab meine Wäsche ab – wie man das dort macht.
Zurück bekam ich… nicht meine Kleidung.
Stattdessen T-Shirts, die eindeutig jemandem gehörten,
der mindestens 30 Kilo mehr wog als ich.
Die Dame lächelte freundlich und meinte:
„Same same… but bigger!“
Ich musste lachen – und nach und nach lernte ich,
welche Laundry-Shops zuverlässig sind.
Ich stieg ins Tuk-Tuk, nannte mein Ziel – der Fahrer nickte.
Was er NICHT sagte:
Dass wir vorher noch fünf Läden anfahren,
in denen ich Uhren, Anzüge, Touren und Buddha-Statuen kaufen sollte.
Nach dem dritten „nur schauen, no buy“-Stopp fragte ich mich,
ob ich überhaupt irgendwann ankomme.
Lektion:
Vorher klären: „Direkt? Keine Stops? Fix price?“
Ein freundliches Lächeln hilft – aber klare Worte noch mehr.
Das Foto: türkises Wasser, weißer Sand, Palmen.
Die Realität: Algen, graue Brühe und Wellen wie Nordsee im Sturm.
Ich stand am Strand und dachte:
„Vielleicht kommt das Türkis ja später, wenn die Sonne gute Laune hat?“
Spoiler: Hatte sie nicht.
Lektion:
Bewertungen der letzten Monate lesen, nicht nur die schönsten Bilder anschauen.
Und: Saison und Region vorher prüfen – gerade beim Überwintern.
Besser Planen mit Überwintern in Südostasien E-Book
Ich dachte, mein Roaming „wird schon reichen“.
Es reichte – für den Weg vom Flughafen zum Hotel.
Danach war ich so offline wie ein Backstein.
Keine Navigation, kein Chat, kein Banking.
Heute weiß ich:
Als erstes am Flughafen eine lokale SIM oder eSIM holen,
dann entspannt weiterreisen.
Ich suchte ein Medikament, das ich seit Jahren nehme.
Der Apotheker nickte, verschwand – und kam zurück
mit einer Tablette, die aussah wie ein Vitamin für Pferde.
Er grinste: „Same same but strong!“
Ich dachte: „No no but dangerous.“
Zum Glück hatte ich meine eigenen Medikamente dabei.
Später habe ich gelernt:
In Südostasien bekommt man vieles – aber oft unter anderem Namen und anderer Dosierung.
Lektion:
Vorher prüfen, welche Medikamente verfügbar sind,
und eine kleine Grundausstattung mitnehmen.
Und wissen, wo die nächste gute Klinik ist.
Die Klinik- & Notfallkarte kann hier hilfreich sein
All diese Szenen waren damals anstrengend,
manche peinlich, manche teuer.
Heute sind es genau die Geschichten, über die ich am meisten lache.
Wenn man ein bisschen vorbereitet ist,
wird Überwintern in Südostasien nicht zum Chaos-Projekt,
sondern zu einer entspannten, warmen Auszeit –
mit genug Stoff zum Erzählen, aber ohne unnötigen Ärger.